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Wissen schaffen. Sinnvolles tun. Zukunft mitgestalten. Dafür steht die Universität Münster - eine der forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands und eine der größten Arbeitgeberinnen der Region. Über 7.000 Beschäftigte engagieren sich täglich für internationale Spitzenforschung und exzellente Lehre. Was uns verbindet, ist mehr als ein Arbeitsplatz: Es ist der Anspruch, gemeinsam etwas zu bewirken - regional und international. Vielfalt, Offenheit und Freiraum für eigene Ideen prägen unseren Alltag. Werden Sie Teil unseres Teams in Wissenschaft, Technik, Handwerk oder Verwaltung.

Am Institut für Erziehungswissenschaft im Fachbereich 06 der Universität Münster ist zum 1. März 2027 eine Stelle als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (E 13 TV-L)

im interdisziplinären Drittmittelprojekt „Manipulation of the past: Far-right ideologies and the weaponization of history“ (MAP) zu besetzen, das von der Volkswagen-Stiftung gefördert wird. Angeboten wird eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle (65%).

Ihre Aufgaben:

Sie arbeiten im internationalen Verbundprojekt „Manipulation of the past“. Dort wird untersucht, wie rechtsextreme Akteure in Spanien, Italien und Deutschland historische Narrative in der digitalen Kommunikation einsetzen und für ihre politischen Ziele instrumentalisieren. Im Fokus stehen die Geschichte des Nationalsozialismus, des italienischen Faschismus und des Franco-Regimes sowie die Verbreitung und algorithmische Verstärkung entsprechender Inhalte auf Plattformen wie TikTok und YouTube. Die hier ausgeschriebene Stelle ist im Teilprojekt von Prof. Dr. Thorsten Quandt angesiedelt und wird in enger Kooperation mit Prof. Dr. Sebastian Wachs (Institut für Erziehungswissenschaft) an der Universität Münster betreut.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Mitarbeit bei der Konzeption, Durchführung und Auswertung qualitativer Studien, insbesondere leitfadengestützter Interviews, Fokusgruppen und ethnografischer Beobachtungen mit Jugendlichen und weiteren relevanten Akteursgruppen
  • Planung und Durchführung partizipativer Workshops mit Jugendlichen zur Entwicklung von Gegenstrategien und alternativen Narrativen zu Hassrede, Diskriminierung und Radikalisierung
  • Mitarbeit bei der Konzeption und Begleitung eines partizipativen Jugendgremiums zur Einbindung junger Menschen in die Entwicklung praxisorientierter Handlungsempfehlungen
  • Mitwirkung an der vergleichenden Analyse qualitativer Forschungsdaten im internationalen Projektverbund
  • Mitarbeit bei der Entwicklung wissenschaftlich fundierter Handlungsempfehlungen und praxisorientierter Materialien zivilgesellschaftliche Akteure für Bildungseinrichtungen, Medienorganisationen und Akteure
  • Präsentation von Studienergebnissen auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Tagungen
  • Publikation von Fachzeitschriften Studienergebnissen in vornehmlich englischsprachigen internationalen Fachzeitschriften

Unsere Erwartungen:

  • Masterabschluss in Erziehungswissenschaften oder einer verwandten sozialwissenschaftlichen Disziplin mit sehr gutem bis gutem Ergebnis
  • Ausgeprägtes Interesse an den Themenfeldern digitale Medien, Jugend, Hassrede, Diskriminierung und politische Radikalisierung
  • Fundierte Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Anwendung qualitativer Forschungsmethoden, insbesondere leitfadengestützter Interviews, Fokusgruppen und/oder ethnografischer Verfahren
  • Kenntnisse in der computergestützten Auswertung qualitativer Forschungsdaten (z. B. mit MAXQDA oder ATLAS.ti)
  • Interesse an partizipativen Forschungsmethoden und der aktiven Einbindung junger Menschen in Forschungsprozesse
  • Erfahrungen in der empirischen Jugendforschung, Medienpädagogik oder Forschung zu digitalen Medien sind von Vorteil
  • Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Workshops oder in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen sind wünschenswert
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit, Organisationsgeschick sowie eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem internationalen und interdisziplinären Forschungsverbund
  • Aufgrund der engen Zusammenarbeit im Projekt und im Forschungsteam setzt die Stelle eine regelmäßige Präsenz am Standort Münster voraus

Ihr Gewinn:

  • Die Chance, in einem großen und forschungsorientieren Team mitzuarbeiten und Erfahrungen in einem größeren Verbundprojekt zu sammeln
  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation
  • Individuelle Förderung und Fortbildungsmöglichkeiten
  • Die Möglichkeit, an internationalen Tagungen teilzunehmen und von den zahlreichen Kontakten der Arbeitsgruppe zu profitieren. Internationale Mobilität wird unterstützt und ist ausdrücklich erwünscht
  • Wertschätzung, Verbindlichkeit, Offenheit und Respekt

Die Universität Münster setzt sich für Chancengerechtigkeit und Vielfalt ein. Wir begrüßen alle Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, Beeinträchtigung, Alter sowie sexueller Orientierung oder Identität. Eine familiengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist uns ein selbstverständliches Anliegen.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung, und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bei Fragen vorab kontaktieren Sie gerne Herrn Prof. Dr. Sebastian Wachs (swachs@uni-muenster.de).

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung als pdf-Datei bis zum 20.11.2026 an die

Universität Münster
Institut für Erziehungswissenschaft
Prof. Dr. Sebastian Wachs
Georgskommende 33
D-48143 Münster
Kennziffer: Projekt MAP
kommunikationswissenschaft@uni-muenster.de

Ausschreibungskennziffer bei Rückfragen: 2026_10_28



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